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Newsletter der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" 3 | 2019 Datum: Newsletter Juli 2029

Zwei junge Menschen sitzen mit einer VR-Brille an einem Schreibtisch
© BMBF/Alexandra Roth

Liebe Leserinnen und Leser,

das Interesse der Hochschulen an der neuen Ausschreibung der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" war groß – insgesamt gingen 66 Anträge unter Beteiligung von 78 lehrerbildenden Hochschulen zur Begutachtung ein. Prof. Dr. Manfred Prenzel und Prof. Dr. Cornelia Gräsel reflektieren die Anträge mit den Schwerpunkten "Digitalisierung" und "Lehrerbildung für die beruflichen Schulen" aus der Perspektive des Auswahlgremiums.

Auch der "DigitalPakt Schule" hat dafür gesorgt, dass die Frage nach der Lernförderlichkeit digitaler Medien immer häufiger gestellt wird. Prof. Dr. Katharina Scheiter vom Leibniz-Institut für Wissensmedien geht dem in ihrem Beitrag nach.

Die lehrerbildenden Universitäten und Hochschulen sind herausgefordert, sich systematisch mit der Professionalisierung angehender Lehrkräfte in der digitalen Welt auseinanderzusetzen. Die Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Isabell van Ackeren, beschreibt im Kommentar, wie sich Verbünde und Kooperationen hierzu eignen.

Im Projekt TUD-Sylber geht es um mehr als "nur" den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Sindy Riebeck spricht über die Verankerung des Themas Digitalisierung in der Lehrerbildung an der Technischen Universität Dresden und die Entwicklung einer digitalen Infrastruktur in sächsischen Schulen und Hochschulen.

Digitalisierung gilt im Projekt "PSI-Potsdam" als interdisziplinäres Arbeitsvorhaben. Über die Entwicklung einer Systematisierung zur abgestimmten Kompetenzentwicklung in der Medienbildung berichten Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp und Dr. Ilka Goetz von der Universität Potsdam.

Eine anregende Lektüre wünscht
Ihr Redaktionsteam des DLR Projektträgers

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ehrerin sitzt mit einem Tablet zwischen Schülern; Foto: monkeybusinessimages/Thinkstock

Die neue Ausschreibung der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" – Notizen aus der Perspektive des Auswahlgremiums

Das Interesse der Hochschulen an der neuen Ausschreibung der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" war erfreulich groß – insgesamt gingen 66 Anträge zur Begutachtung ein. Auch Hochschulen, die bisher in der Qualitätsoffensive noch nicht gefördert wurden, konnten sich mit Konzepten für die beiden Schwerpunkte "Digitalisierung in der Lehrerbildung" und/oder "Lehrerbildung für die beruflichen Schulen" bewerben. Eine ganze Reihe von Hochschulen ergriff diese Chance, und dies oft mit Erfolg.

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Lehrer steht vor einer Klasse; © Foto: Universität Tübingen/Christoph Jäckle

Digitale Wissensmedien für den Unterricht – quo vadis?

Digitale Medien halten zunehmend Einzug in deutsche Klassenzimmer. Dabei ergibt sich die Frage, wie lernwirksame Medien und Einsatzmöglichkeiten aussehen. Bislang verfügbare Bildungsressourcen sind aus lehrlernpsychologischer Sicht oft nicht so gestaltet, dass sie Lernprozesse wirksam unterstützen. Während vielfältige Erkenntnisse zur Gestaltung digitaler Medienangebote existieren, besteht großer Forschungsbedarf hinsichtlich der Randbedingungen ihrer lernwirksamen Orchestrierung im Unterricht.

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Prof Dr. Isabell van Ackeren; Foto: Petra Pistor

Kommentar: Professionalisierungskonzepte phasen- und standortübergreifend entwickeln

Die lehrerbildenden Universitäten und Hochschulen sind durch die mit der Digitalisierung eingehergehenden, tiefgreifenden gesellschaftlichen Entwicklungen herausgefordert, sich systematisch, verantwortlich und zukunftsweisend mit der Professionalisierung angehender Lehrkräfte in der digitalen Welt auseinanderzusetzen. Für einen solchen komplexen Gegenstand bieten sich Verbünde und Kooperationen ganz besonders an.

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Foyer der TU Dresden; Foto: Crispin-Iven Mokry

Projektvorstellung: Warum es um mehr als "nur" digitale Medien geht – wie die TU Dresden die Digitalisierung an der Schnittstelle Hochschule – Schule gestaltet

Digitalisierung verändert viele Facetten unseres Lebens. Mit den resultierenden Anforderungen an ein Lehramtsstudium sowie der inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung von Lehren und Lernen befasst sich das Projekt TUD-Sylber. Dabei geht es um mehr als "nur" den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Sindy Riebeck spricht über die Verankerung des Themas Digitalisierung in der Lehrerbildung und die Entwicklung einer digitalen Infrastruktur in Schulen und Hochschulen.

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Studentinnen betrachten den Bildschirm eines Laptops; Foto: Universität Potsdam, Foto: K. Fritze

Projektvorstellung: Die Potsdamer Matrix für die Medienbildung in der Lehrerbildung

Digitalisierung gilt im Projekt "PSI-Potsdam: Professionalisierung – Schulpraktische Studien – Inklusion" der Universität Potsdam als interdisziplinäres Arbeitsvorhaben. Die Arbeitsgruppe "Medienbildung" setzt hierzu wichtige Impulse. Über die Entwicklung einer Systematisierung zur abgestimmten Kompetenzentwicklung in der Medienbildung sprechen der Leiter der AG und Professor der Didaktik der Mathematik Ulrich Kortenkamp und Dr. Ilka Goetz vom Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung.

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Der dritte Programmkongress der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ findet am 3. und 4. November 2020 in Berlin statt. 2018 eröffnete Bundesbildungsministerin Anja Karliczek den zweiten Programmkongress

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Aktuelles aus der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" auf einen Blick.

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